****** Dieses Album ist sicher nichts für die breite Masse und den Hörern, die es in den Player legen und nebenbei noch tausend andere Dinge erledigen. Es kann auch nichts schaden, wenn man etwas über die Stücke weiß, die Paul dort interpretiert. Vor einigen Jahren hätte mich das hier auch nicht vom Stuhl gehauen. Heute dafür um so mehr. Heute weiß ich auch was ich da höre und erkenne ein gutes musikalisches Handwerk. Ein wirklich guter Vollblutmusiker hat verstanden welche Stücke er dort in die Hand nimmt. Er hat Songs, aus 1921 bis hin ins Jahr 1952, beeindruckend und gekonnt umgesetzt und transportiert. Damit das gelingen kann, muss man wissen was man tut. Und das hat er. Als ob diese Songs nur auf ihn gewartet hätten. Erstaunlich finde ich auch, das mir beim durch hören des Albums seine zwei Eigenkompositionen gar nicht bewusst waren und ich komplett die Zeit vergessen habe. Das Album muss einem nicht gefallen, aber mit Sicherheit kann man nicht behaupten das er sich das hätte verkneifen sollen. Das ist einfach gesagt eine hochwertige Arbeit für Liebhaber solcher Musik.
Sowas, es sind drei Eigenkompositionen, ist ja die Deluxe Edition, die, für meinen Geschmack, immer noch zu kurz geraten ist. Dernière édition: 16.02.2012 18:38 |